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12. Januar 2017:
Meanwhile in Uganda
Auch in Uganda geht es langsam aber sicher mit dem Schulbau voran. Endlich konnten die benötigten Bretter für den Bau des Daches angeschafft werden und die Schließung der Schule so aufgrund des ersichtlichen Fortschritts erst einmal herausgezögert werden. Danke an alle, die den Start des Rohbaus möglich gemacht haben. Wir hoffen, dass das Dach so bald wie möglich gedeckt werden und mit dem Innenausbau begonnen werden kann.

 


09. Oktober 2016:
Infos über das Fischerdorf
Anfang September waren unsere Mitglieder in Katosi, um unser Schulbauprojekt „St. John Bosco School“ zu besuchen. Wir möchten euch einen näheren Einblick und einige Infos über das Fischerdorf geben.

Das Dorf Katosi liegt im Bezirk Mukono, am Nordufer des Viktoria-Sees in Zentral Uganda. Der Begriff „Katosi“ bedeutet aus dem ugandischen übersetzt „Ort des Lehms“. Die Haupteinnahmequellen der Bewohner bilden Fischerei und Landwirtschaft. Das Dorf wurde 2002 von Aids befallen, weshalb heute etwa 70% der Dorfbevölkerung angesteckt sein sollen. In dem letzten Jahrzehnt rief die Aidsepidemie unzählige Waisenkinder und Witwen hervor und obwohl die meisten Familien oft selbst an der Armutsgrenze leben, sind sie bereit Waisenkinder bei sich aufzunehmen und ihnen ein Heim zu geben.

Die St. John Bosco School bietet vielen Waisenkindern einen Zufluchtsort. Daher ist es umso wichtiger, dass der Schulbau fortgesetzt und erfolgreich beendet wird.

 


25. September 2016
Projektreise 09/16
Unsere Mitglieder sind seit knapp einer Woche zurück von ihrer Uganda-Projektreise und wir möchten euch nicht länger die Neuigkeiten und Fotos über den Baufortschritt unserer Schule St. John Bosco vorenthalten.
Aus Insolvenzgründen eines unserer Sponsoren sind uns kurzfristig für das Projekt 5.000€ entfallen. Diese konnten wir durch unseren SOS-Spendenaufruf wieder gutmachen: Dank euch sind stolze 6774,14€ zusammengekommen! Visions for Children e.V. hat den Betrag aus eigener Kasse auf 7.000€ aufgerundet. Das Fundament und die Außenwände der Schule wurden in den letzten Monaten gebaut. Das Team konnte nun vor Ort von den Spendengeldern den Bau des Daches in Auftrag geben. Damit stellen wir in den nächsten Wochen die Außenhülle des Gebäudes fertig und können so die Schulschließung aufschieben und die Schulbehörde vorerst vertrösten!
Dennoch benötigt die Schule weiterhin Hilfe, um den Bau des Klassentraktes zu beenden. Im nächsten Bauabschnitt sollen Fußböden, Fenster und Türen eingesetzt und die Wände von innen und außen verputzt werden, bevor die Klassenräume eingerichtet werden können. Im Anschluss daran steht die Instandsetzung der Sanitäranlagen auf dem Plan.
Wir danken allen für das Vertrauen und die bisherigen Spenden und hoffen weiterhin auf eure Unterstützung!

 


24. Juli 2016:
Aktueller Bauzustand

Der Bau unserer Projektschule John Bosco, einer Grundschule für Waisenkinder in Uganda, nimmt langsam Formen an! Für die Fertigstellung der sieben Klassenräume benötigen wir nach aktueller Bedarfsliste noch ca. 19.300 €.
Wenn ihr uns helfen wollt dieses Ziel zu erreichen, freuen wir uns über jede Spende!
Vielen Dank an alle, die das Projekt bereits unterstützt haben, durch euch wird es erst möglich! Vielen Dank auch an Step Up Uganda-Katosi Projects für ihr unermüdliches Engagement vor Ort.

Spenden gerne direkt an:
Visions for Children e.V.
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BLZ: 200 700 24
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Verwendungszweck: Schulprojekt Uganda
oder an Betterplace

 


Am 18. März 2015 reiste unser Vorstandsmitglied Marilena Frank (24, Jura Studentin) nach Katosi, Uganda. Im Interview mit Visions-Mitglied Wana Limar berichtet sie von ihren Erlebnissen, der Zusammenarbeit mit „Step Up Uganda“ und der geleisteten Hilfe von Visions for Children e.V.

Wana: Leni, du bist Mitte März nach Katosi, Uganda gereist, um dort ein neues Projekt für Visions for Children e.V. (im Folgenden Visions genannt) zu recherchieren. Wie kam es dazu? 

Leni: Eine Bekannte aus Indonesien, die ich vor Jahren beim Reisen kennengelernt habe, kam auf mich zu, da sie wusste, dass ich ehrenamtlich bei Visions in Hamburg aktiv bin. Sie wollte mich mit einem Freund von ihr vernetzen, der in Uganda für eine kleine Hilfsorganisation namens „Step Up Uganda“ arbeitet. Ich willigte sofort ein, woraufhin mir Henry von Step Up Uganda mit dem Anliegen schrieb, dass sie für ihr Schulprojekt für Waisen- und arme Kinder vor Ort Unterstützung brauchen.

Wana: Wie ging es dann weiter?

Leni: Henry und ich tauschten uns mehrere Wochen über unsere Arbeit aus. Um sicherzugehen, dass Step Up Uganda vertrauenswürdig ist, schickte uns Henry ihr „Organisation Statement“ (eine Art Vereinssatzung) und alle nötigen Daten und Fakten zu ihrem Verein zu. Wir diskutierten die Informationen in unserer Mitgliedersitzung und überlegten gemeinsam ob, und wie wir helfen können. Da wir keine Gelder in fremde Hände geben und immer selbst vor Ort die Projekte recherchieren und ausführen, wurde schnell klar, dass es nur einen einzigen Weg gibt, um sinnvoll Hilfe zu leisten: Einer von uns Visions-Mitgliedern musste selbst nach Katosi reisen, eine Standortanalyse betreiben, die Mitglieder von Step Up Uganda persönlich kennenlernen und sich die Projekte mit eigenen Augen ansehen.

Mir lag das Projekt sehr am Herzen, da ich von Beginn an dabei war. Daher meldete ich mich auf eigene Kosten* für die Reise und wurde auf Grund der Spontanität von einem Freund begleitet und nicht einem der Mitglieder.

Knapp zwei Wochen später ging unser Flug nach Uganda.


Wana: Du bist gut in Uganda angekommen und wurdest herzlich empfangen. Kannst du uns von Katosi und dem Projekt erzählen?

Leni: Zunächst zu Step Up Uganda: Der Verein wurde ursprünglich von der Amerikanerin Kathy Darnell auf ihrer Reise nach Uganda gegründet. Nachdem Kathy zurück in ihr Heimatland gekehrt war, nahmen Tony Kabuye und Henry Ssuka vor zwei Jahren alles selbst in die Hände. Seitdem stecken die beiden ehrenamtlich all ihre freie Zeit in die Hilfsprojekte.

Das Hauptprojekt bildet die Schule John Bosco. Sie liegt in dem kleinen Dorf Katosi, ca. 50 km südöstlich von Kampala. Das Dorf ist schwer von Aids betroffen, ungefähr 70 % der Dorfbevölkerung soll angesteckt sein. Henry und Tony haben die Schule zusammen mit den Dorfbewohnern aufgebaut und zum Teil Kinder von der Straße geholt, die sie anschließend in den Familien des Dorfes untergebracht haben. Die Familien leben oft selbst an der Armutsgrenze, dennoch sind sie bereit Straßenkinder und Waisenkinder aufzunehmen. Es herrscht eine sehr enge Verbundenheit und Nächstenliebe in Katosi.

Im Moment besuchen 140 Kinder die Schule, davon sind 70 Waisen und 70 Kinder aus armen Familien. Die Kinder sind zwischen fünf und 15 Jahre alt. In der Schule werden sie nicht nur unterrichtet, sondern auch mit Speisen versorgt. Zurzeit besteht die Versorgung aus einem einfachen Frühstück aus Brei und Mittagessen aus Bohnen. Leider reicht es nicht für mehr – für manche Kinder ist es gar das Einzige, das sie am Tag zu sich nehmen.

Wana: Du bist eine vielreisende Person, aber auch für dich war es die erste Reise nach Ostafrika. Wie war deine Reaktion auf die Umstände vor Ort?

Leni: Als Tony am ersten Tag anfing mir die Situation vor Ort zu beschreiben, dachte ich im ersten Moment, dass ich bei all den Problemen, die sie dort haben, bestimmt schon längst verzweifelt wäre.

Es wird sofort klar, wie viel einfacher wir es in Deutschland haben. Mit manchen Problemen, wie z.B. Hunger und Armut, werden wir nie konfrontiert und unsere Kinder bekommen alles, was sie brauchen, und noch viel mehr. Umso beeindruckender fand ich es, dass die Jungs Tony und Henry nach Fortgang das Projekt an sich genommen haben und unermüdlich weiter machen. Ihre Arbeit hat mich in meiner motiviert.
Hinzu kam, dass ich die Möglichkeit hatte, solch unfassbar herzliche und motivierte Kinder kennenzulernen, trotz ihrer Lebensumstände. Sie waren unglaublich respektvoll, höflich und wissbegierig. Nach der Schule kamen sie manchmal noch zu uns und fragten, ob wir ihnen noch mehr beibringen könnten, weil sie so gerne lernen wollten. Für alles was sie bekommen haben und für sie geleistet wurde, waren sie sehr dankbar. Vor jeder Mahlzeit wurde stets gebetet und gedankt: für das Essen, für die Personen, die es zubereitet haben, und dafür, dass wir noch am Leben sind, weil es viele andere nicht geschafft haben.

Wana: Das klingt wunderbar! Trotz ihrer positiven Einstellung haben die Kinder und Schule enormen Hilfsbedarf. Wie sah dieser Bedarf aus und wie konnte Visions helfen?

Leni: Genau, es fehlt der Schule an sehr Vielem, von Büchern bis hin zu einem neuen Schulgebäude. Zusammen mit Henry und Tony habe ich eine Bedarfsliste aufgestellt – wir konnten nicht alle Punkte abdecken, aber kleine Dinge hatten schon große Wirkung. Im Vorfeld hatten wir einige Sachspenden in Deutschland zusammengestellt:  Einen Erste-Hilfe-Kasten, da die Schule keinen besaß und die kleinsten Wunden nicht hygienisch behandelt werden konnten. Und Footbälle, die uns die Hamburg Dockers, ein australischer Football Verein, gesponsert haben, da es nur einen einzigen Spielball in der Schule gab. Die Kinder haben sich riesig über die Bälle gefreut!

Darüber hinaus haben wir eine Woche lang Unterricht gegeben, weil es an Lehrern mangelt und konnten zudem noch mit Spendengeldern von Visions Direkthilfe leisten. Einige Punkte der Bedarfsliste konnten wir mit unseren Spendengeldern abarbeiten. So kauften wir beispielsweise der Schule 100 kg Bohnen und 100 kg Maismehl, da sie aufgrund der schlechten Ernte kaum etwas zu essen haben. Darüberhinaus mangelte es der Schule an Lehrbüchern. In Uganda muss man sich strikt an den Lehrplan und die staatlich vorgeschrieben Lehrbücher halten, sonst wird die Ausbildung nicht anerkannt. So machte ich mich zusammen mit Tony auf den Weg nach Kampala um eben diese Bücher zu besorgen.

Des Weiteren kauften wir 65 Paar feste Schuhe für die Waisenkinder, weil die Regenzeit kurz bevorstand. Weder in den Klassenräumen, noch auf dem Hof, findet sich fester Bodenbelag. Durch die Regenzeit wird der Boden aufgeweicht und die Kinder ziehen sich barfüßig durch den Schlamm laufend Infektionen zu. Daher sind die Schuhe besonders wichtig gewesen, zumal es auch für einige Kinder eine neue Erfahrung war: Sie hatten vorher noch nie Schuhe getragen!

Wana: Nun bist du zurück in Deutschland und ein Teil der Hilfe ist vor Ort geleistet worden. Besteht denn weiterhin Hilfsbedarf und kann Visions noch was tun? 

Leni: Auf jeden Fall besteht noch Bedarf! Wie schon erwähnt, die Bedarfsliste ist lang und nur weil ich zurück in Deutschland bin, sind die Probleme natürlich nicht vergessen. Ich bleibe weiterhin in Kontakt mit den Jungs und wir sehen zu, dass wir weitere Punkte auf der Bedarfsliste realisieren und ggf. in ferner Zukunft das Problem der wenigen Lehrer und des einfallenden Schulgebäudes lösen.

Wana: Das klingt nach einem Plan. Ich freue mich, dass es weitergeht. Deine Reise und die Erlebnisse haben dich als Mensch sicher geprägt. Was war das prägendste Erlebnis?

Leni: Das prägendste Erlebnis war an Tag, als ich für die 140 Schüler Brei kochen musste. Die Köchin hatte in der Nacht zuvor gekündigt – in Katosi keine Seltenheit. Da die Angestellten nämlich vertraglich nicht gebunden sind und vielen der Lohn nicht ausreicht, gehen sie wenn sie etwas Besseres finden. So auch leider mit vielen Lehrern. Jedenfalls stellte ich mich an diesem Tag mit Henry in die Küche, und stand ungefähr drei Stunden beim Breikochen unter Tränen, da der starke Rauch des Lehmofens schwer aus der kleinen Holzhütte entwich. Da überdenkt man noch mal Grundsätzliches und wird sich bewusst was man hier mit wenig Geld bewegen kann.

Herzlichen Dank für deinen Bericht, deinen Mut und dein Engagement Leni.

* Visions for Children e.V. setzt  die Spendengelder STETS NUR für die Direkthilfe ein. Die Flugkosten wurden von Leni privat getragen, Unterkunft und Verpflegung wurde ihr kostenfrei von Step Up Uganda gestellt.

UGANDA

Lage: Binnenstaat in Ostafrika
Landeseinwohnerzahl: 34,5 Mio.
Analphabetenrate: 29 %
Hauptstadt: Kampala,
(ca. 1 Mio. Einwohner)
Landeshauptsprachen: Swahili, Englisch, Luganda
Religion: Christen (katholisch, protestantisch), Anhänger trad. -afrik. Religionen, Muslime

KATOSI

Lage: Zenral Uganda, 50km südlich von Kampala
Einwohnerzahl:
16,4 Tausend
Namensbedeutung: Luganda Wort für „Ort des Lehms“



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